Die Schlacht bei Pritzlawa
Nach ihrem gewaltigen Befreiungskampf behaupteten die Wenden hundertfünfzig Jahre lang ihre Selbständigkeit. Vergeblich versuchten die Deutschen, die alte Herrschaft zurückzuerlangen. Im Jahr 1056 wurde der Sage nach ein deutsches Heer unter dem Markgrafen Wilhelm in der blutigen Schlacht bei Pritzlawa oder Prinzlowa in der Nähe des heutigen Quitzöbel vernichtet. Der Markgraf und Tausende seiner Ritter und Reiter ertranken in den Fluten der Havel. Die Nachricht von diesem Sieg der Wenden soll dem schwerkranken Kaiser Heinrich III. den Tod gebracht haben. Angeblich wurden ein Jahr später an gleicher Stelle die Wenden besiegt, woher die Dünen den Namen Siege- oder (plattdeutsch) Seegeberge (Sauberge) führen sollen.