
Günter Sack (1920-2003) absolvierte das Abitur in Zeitz, wurde 1939 zur Wehrmacht eingezogen, gegen Kriegsende zum Leutnant befördert, geriet in amerikanische Kriegsgefangenschaft, wurde im Februar 1946 in die russische Zone entlassen, hier ins sowjetische Speziallager Sachsenhausen eingeliefert, Ende Juni 1946 für ein Jahr in die Sowjetunion verschleppt und Ende Juli 1947 entlassen. 1949 übersiedelte er nach West-Berlin. Nach einem Pädagogikstudium war er bis 1986 als Lehrer tätig. Die Aufzeichnungen von Günter Sack befinden sich im Archiv der Gedenkstätte und Museum Sachsenhausen und werden mit freundlicher Genehmigung der Stiftung Brandenburgischer Gedenkstätten veröffentlicht. Nähere biographische Informationen sind enthalten in: Günter Morsch und Ines Reich (Hg.): Sowjetisches Speziallager Nr. 7/ Nr. 1 in Sachsenhausen (1945-1990) (Ausstellungskatalog dt./engl.), Bd. 14 der Schriftenreihe der Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten, Berlin 2005.