
Reinhold Heinen (1894-1969) wurde in Düsseldorf geboren, nach Studium 1919 Promotion zum Dr. rer. pol. in Breslau, 1919 wurde er Chefredakteur des »Aachener Volksfreunds«. Heinen war seit 1921 verheiratet, aus der Ehe gingen drei Kinder hervor. 1933 wird er vorübergehend verhaftet. Er betätigt sich als Schriftsteller, 1933/37 verwaltet der die Professur für Kommunalwissenschaften in Köln Im Februar 1941 wird Heinen erneut verhaftet und kommt ab Februar 1942 als politischer Häftling in das KZ Sachsenhausen. Die Befreiung erlebt er auf dem Evakuierungsmarsch in Mecklenburg. Heinen gehörte 1945 zu den Begründern der CDU in Düren. Eine Kopie der Aufzeichnungen von Reinhold Heinen befindet sich im Archiv der Gedenkstätte und Museum Sachsenhausen. Die Veröffentlichung erfolgt mit freundlicher Genehmigung des Enkels von Reinhold Heinen, Helmut Heinen (Köln).