

Gerhard Wolf (geb. 1897) war bereits Offizier im Ersten Weltkrieg. 1943 wurde er im Rang eines Hauptmanns reaktiviert und zuletzt als Kontrolloffizier eingesetzt, der die Einhaltung bestimmter Regularien in einem deutschen Lager für kriegsgefangene französische Offiziere zu überwachen hatte. 1945 in französische Gefangenschaft geraten, wurde lange und gründlich überprüft, ob er für irgendwelche Übergriffe verantwortlich gewesen sei. So konnte er erst im Frühjahr 1948 zu seiner Familie nach Templin zurückkehren. Er fand auch wieder Arbeit im Ein- & Verkaufsverein. Mit seiner Familie wohnte er im Haus seiner Schwiegereltern. Dort ist er Ende der fünfziger Jahre an Herzversagen gestorben.