

Wilhelm Maeß (1863-1924), der im havelländischen Göttlin aufgewachsen ist, hat 1922 auf Bitten seiner Kinder damit begonnen, seine Lebenserinnerungen aufzuschreiben. Er konnte diese Arbeit nicht vollenden, die Aufzeichnungen brechen mit dem Jahr 1884 ab. Maeß war nach einer Lehre bei einer Feuerversicherung als Geschäftsmann erfolgreich und führte zuletzt sechs Optik-Geschäfte in Dortmund. Er heiratete nach dem Tod seiner ersten Frau 1890 ein zweites Mal. Aus der ersten Ehe ging ein Sohn, aus der zweiten zwei Töchter und ein Sohn hervor. Maeß verstarb 1924 in Berlin. Das 70-seitige Bleistiftmanuskript der Erinnerungen wurde in der Familie transkribiert.