
Günter de Bruyn über Zeitstimmen: „Diejenigen, die Geschichte machten und erlitten, sollen hier zu Wort kommen. So könnte ein von den Brandenburgern selbst geschriebenes Geschichtsbuch entstehen.”
Wir interessieren uns für Ihre Geschichten. Haben sich in Ihrer
Familie Tagebücher oder Briefe erhalten – oder haben Sie vielleicht
selbst Tagebuch geschrieben?
Das Brandenburgische Literaturbüro sammelt
Zeitstimmen, die in ihrer Summe ein lebendiges Bild vom Alltag und vom Wandel der
Lebensverhältnisse im Land geben.
1. Zu welchem Zweck werden die Tagebücher und Briefe gesammelt?
Die chronologische Zusammenstellung ausgewählter Texte soll das kollektive
Tagebuch Brandenburgs ergeben, in dem sich der Wandel der Lebensverhältnisse in
den verschiedenen Regionen des Landes nachvollziehen läßt.
2. Wo werden die Aufzeichnungen veröffentlicht?
Illustriert mit Fotos, wird eine vollständige Version dieser Chronik
Brandenburgs im Internet präsentiert (www.zeitstimmen.de). In Kooperation mit
unseren Medienpartnern erscheinen in größeren Abständen in den Zeitungen Beilagen
und redaktionelle Beiträge, in denen Texte und Bilder zu herausragenden
zeitgeschichtlichen Ereignissen versammelt sind. Eine illustrierte Auswahl an
Tagebuchaufzeichnungen erscheint im Herbst 2011 in Buchform.
3. Was wird veröffentlicht?
In Tagebüchern und Briefen befinden sich häufig Stellen, die der
Selbstverständigung dienen und nicht für die Veröffentlichung gedacht sind. Sie
entscheiden selbst, welche Passagen Sie von der möglichen Publikation ausnehmen
oder anonymisieren möchten.
4. Was passiert mit meinem Tagebuch?
Sie können uns die Aufzeichnungen leihweise oder vollständig zur Verfügung
stellen, im Original oder in Kopie. Im Fall der leihweisen Überlassung werden
die Texte oder Fotos reproduziert. Sollten Sie sich entschließen, uns die
Aufzeichnungen vollständig und im Original zu überlassen, werden die Tagebücher
im Kurt Tucholsky Literaturmuseum archiviert und bleiben Ihnen weiterhin
zugänglich.
5. Sind auch Bilder gefragt?
Fotos in jeder Form, ob als Papierabzug, Dia oder Negativ, die geeignet sind,
die Tagebücher zu illustrieren, sind willkommen. Sie müssen sich aber nicht von
Ihren Familienerinnerungen trennen, da wir die Bilder bzw. Filme, Ihr
Einverständnis vorausgesetzt, digitalisieren und die Originale in Ihrem Besitz
verbleiben.

Wenn Sie uns
Tagebücher, Briefe, Fotos oder Filme zur Verfügung stellen möchten,
leihweise, vollständig oder in Auszügen, bitten wir Sie, mit uns Kontakt
aufzunehmen
Ansprechpartner:
Brandenburgisches Literaturbüro Dr. Peter Walther
Große Weinmeisterstr. 46/47
14469 Potsdam
Tel.: +49 (0)331 23700258