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Ernst Grencku
Ernst Grencku

Ernst Grencku (1882-1947) ist in ärmlichen Verhältnissen als eines von vier Kindern einer aus Polen eingewanderten Familie in Berlin großgeworden, absolvierte eine Buchdruckerlehre, ging auf Wanderschaft durch Europa, war Soldat im Ersten Weltkrieg und arbeitete anschließend in verschiedenen Druckereien. 1930 erwarb er ein Grundstück in Seddin und lebte dort ab 1933 mit seiner zweiten Ehefrau; hier verstarb er auch 1947. Das Tagebuch, das Ernst Grencku vom Jahresende 1939 bis 1947 führte, ist in kyrillischer Schrift mit deutscher Lautung verfaßt. Als Buchdrucker beherrschte Grencku die kyrillischen Lettern und glaubte offensichtlich, seine Eintragungen auf diese Weise vor neugierigen Blicken schützen zu können. Das Tagebuch, das sich in der Familie erhalten hat, wurde von der Enkelin Grenckus zum großen Teil schon in den 1950er Jahren als Übung für den Russisch-Unterricht übertragen, die vollständige Transkritpion erfolgte ein halbes Jahrhundert später wiederum durch die Enkelin Grenckus und deren Ehemann.

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